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Die Rostower Universität - Учебно-методический комплекс учебной дисциплины "немецкий язык" для студентов бакалавриата...


^ Die Rostower Universität

1915 war Rostow ein bedeutendes Handelszentrum, hatte aber keine einzige Hochschule. Als in diesem Jahr die Universität Warschau wegen des Krieges evakuiert werden sollte, wurde unter den russischen Städten ein Wettbewerb für deren Aufnahme ausgeschrieben. Rostow bot die besten Bedingungen.

Am 27. November 1915 fand die feierliche Einweihung der Imperialen Warschauer Universität in Rostow am Don statt. Schon am 1. Dezember begann der Lehrbetrieb an allen vier Fakultäten: der historisch-philologischen, medizinischen, juristischen und der physikalisch-mathematischen.

1917 wurde die Universität in Don Universität umbenannt und 1925 anderte man den Namen erneut in Nordkaukasische Universität. Ende der Dreißiger Jahre hieß die Universität Rostower Universität und bestand aus sechs Fakultäten.

Der zweite Weltkrieg unterbrach die Entwicklung. Viele Mitarbeiter und Studenten gingen in die Front. Die Universität wurde für zwei Jahre nach Kirgisien evakuiert. Nach Kriegsende brauchte man fünf Jahre, um den Stand der wissenschaftlichen Arbeit und Ausbildung auf das Vorkriegsniveau zu bringen.

Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre wurden die Grundlagen für die heutige, moderne Struktur der Universität gelegt. Heute ist die Rostower Universität das größte Zentrum für Ausbildung, Wissenschaft und Kultur im Süden Rußlands.

Die Uni hat 13 Fakultäten: die physikalische, chemische, mechanisch-mathematische, geologisch-geographische, biologische, ökonomische, philosophische, philologische, historische, juristische sowie die Fakultäten für Psychologie, Regionalverwaltung, Polytologie und Soziologie. Außerdem gibt es sieben Forschungsinstitute, ein Rechenzentrum, Bibliotheken, einen universitätseigenen Verlag, einen Botanischen Garten und, nicht zuletzt, Limantschik. Hinter diesem Namen verbirgt sich das universitätseigene Erholungsgelände am Schwarzen Meer, nicht weit von Noworossijsk.

Die Universität verfügt über einen hochqualifizierten Lehrkörper. An den Fakultäten und Forschungsinstituten arbeiten mehr als 1000 Lehrer und über 1100 wissenschaftliche Mitarbeiter. Unter ihnen befinden sich 12 Vollmitglieder und assoziierte Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften. 128 Doktoren der Wissenschaft und Vollprofessoren sowie mehr als 1900 Kandidaten der Wissenschaft gehören zum Unipersonal. Die Ausbildung an der Rostower Universität umfaßt 26 verschiedene Fächer. Zu den neueren Fächern gehören Sozionomie, Soziologie, romanisch-germanische Philologie und Regionalverwaltung.

Die Universität pflegt internationale Kontakte zu Universitäten in China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen, der Türkei, den USA und Yugoslavien. Die am besten ausgebauten Kontakte bestehen zur deutschen Partneruniversität in Dortmund, nicht nur auf wissenschaftlicher, sondern auch auf persönlicher Ebene. Diese Pertnerschaft ist Grundlage für verschiedene Programme und Projekte an fast allen Fakultäten. Sie umfassen Studentenreisen, Studienaufenthalte einzelner Wissenschaftler, Gastvorträge und vieles mehr.

Seit 1997 hat die Universität Anschluß ans Internet. In zwei, mit moderner Technik ausgestatteten Computer-Klassen können Studenten und Mitarbeiter für ihre Studien im Internet Material finden und per E-mail Kontakte in aller Welt pflegen.


Fragen zum Text


  1. Wann wurde die Warschauer Universität nach Rostow evakuiert?

  2. Wieviel Fakultäten gab es damals an der Universität?

  3. Wann wurden die Grundlagen für die heutige, moderne Struktur der Universität gelegt?

  4. Welche Fakultäten gibt es heute an der Rostower Universität?

  5. Welche Einrichtungen gehören zur Universität?

  6. Welche Lehrkräfte sind an der Uni tätig?

  7. Wieviel Fächer umfaßt die Ausbildung an der Rostower Universität?

  8. Wie sind die internationalen Kontakte der Universität?

  9. Seit wann hat die Universität Anschluß ans Internet?



9.11


^ HOCHSCHULWESEN DER BRD

Die deutsche Hochschulwesen hat eine lange Geschichte. Die äl­teste Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland, die Universität Heidelberg, wurde 1386 gegründet. Es gibt auch eine ganze Reihe von ganz jungen Hochschulen. Über 20 sind erst nach I960 entstanden.

Über ein Jahrhundert lang war für die deutschen Hochschulen ein Bildungsideal bestimmt, das Wilhelm von Humboldt in der von ihm gegründeten Universität Berlin verwirklichte. Die Hochschule nach Humboldt sollte eine Stätte reiner Wissenschaft sein. Mit der Zeit entstanden neben solchen Universitäten Technische Hochschulen, Pädagogische Hochschulen und Fachhochschulen, wo Fachleute für Ingenieurwesen, Wirtschaft, Sozialwesen, Design und Landwirtschaft ausgebildet werden.

Neuartig für die BRD ist die Fernuniversität in Hagen. Das Studium an einer wissenschaftlichen Universität wird mit einer Magister-, Diplon- oder Staatsprüfung abgeschlossen. In den Fächern Jura, Medizin und Farmazie ist das Staatsexamen die einzig mögliche Abschlußprüfung. Anschließend ist die Promotion möglich. Zum Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule berechtigt das Abschlußzeugnis des Gymnasiums, das "Reifezeugnis" oder das Abitur. Wer aus irgendeinem Grunde Ausbildungschancen versäumt hat, kann sie auf dem "zweiten Bildungsweg" nachholen. Dazu gibt es Abendgymnasien, Kollegs und andere Lehranstalten.

In den letzten Jahren ist der Andrang zu den Hochschulen stark an­gewachsen. Da es an den deutschen Hochschulen keine Aufnahmeprüfungen abgelegt werden, mußten deshalb für einige Fächer Zulassungsbeschränkungen eingeführt werden.

Die Hochschulen in der BRD sind Einrichtungen der Bundesländer. Der Bund regelt nur allgemeine Fragen und beteiligt sich an der Finanzierung. Der Staat darf keinen Einfluß auf die Lehrinhalte ausüben. Die Hochschulen haben Recht der Selbstverwaltung. Die Gliederung der Hochschulen in wenige große Fakultäten ist durch eine Gliederung in viele kleinere Fachbereiche abgelöst werden.

Zwar haben die Studenten zahlreiche Studienpläne und Zwischenprüfungen, doch können sie über die Wahl von bestimmten Fächern selbst entscheiden. Für die soziale Betreuung der Studenten bestehen in jeder Universitätsstadt Studentenwerke. Sie verfügen über Mensen, Kindergärten, Wohnheime.

Das Studium an den deutschen Hochschulen ist kostenlos. Aber jeder Student muß den sogenannten Semesterbeitrag für die Benutzung von Einrichtungen, Bücher und Lehrmaterialien bezahlen. Die Krankenversicherung ist auch Pflicht. Wenn die Studenten oder ihre Eltern die Kosten dafür nicht tragen können, können sie nach dem BaföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) eine kleine Unterstützung erhalten, die sie später zurückgeben sollen. Die Studenten bekommen kein Stipendien von der Universität. Aber es gibt viele Stiftungen und Namensstipendien, die den jungen Menschen Studienmöglichkeiten geben.

^ 9.12


Die Universität Dortmund


Die Universität Dortmund (Uni Do genannt) ist eine der jüngsten deutschen Universitäten. Sie wurde im Jahre 1968 eröffnet. 1980 wurde sie mit der Pädagogischen Hochschule Ruhr zusammengeführt. Jetzt ist die Universität Dortmund die größte Hochschule im Bundesland Nordrhein-Westfalen und eine der größten Universitäten in Deutschland.

Zentrale Organe der Universität sind das Rektorat, der Senat, der Konvent.

Die Universität Dortmund gliedert sich in 13 Fachbereiche und 3 Fakultäten:

  1. Mathematik; 2) Physik; 3) Chemie; 4) Informatik; 5) Statistik;

6) Chemietechnik;7) Maschinenbau; 8) Elektronik; 9) Raumplanung; 10) Bauwesen; 11) Wirtschaft und Sozialwissenschaften; 12) Erziehungswissenschaften und Biologie; 13) Sondererziehung und Rehabilitation; 14) Gesellschaftswissenschaften, Philosophie und Theologie; 15) Sprach- und Literaturwissenschaften, Journalistik und Geschichte; 16) Musik, Kunst, Textilgestaltung, Sport und Geographie.

In den Fachbereichen sind manchmal einige Fachrichtungen zusammengefügt, z.B. Fachbereich 16: Musik, Kunst, Textilgestaltung, Sport und Geographie. An der Uni Do studieren zur Zeit ca. 25000 Studenten.

Jeder Fachbereich wird durch einen Fachbereichsrat geleitet, dessen Vorsitzender der Dekan ist. An der Universität gibt es keine Aufnahmeprüfungen. Die Studienbewerber werden auf Antrag durch Einschreibung in die Universität aufgenommen.

In der Universität Dortmund dürfen deutsche, ausländische und staatenlose Studienbewerber immatrikuliert werden. Insgesamt sind jetzt an der Uni Do über 2000 ausländische Studierenden. Die Uni Do hat über 20 Partnerschafte mit ausländischen Hochschulen. Im September 1991 war ein Partnerschaftsabkommen mit Rostower Staatlichen Universität durch Rektoren der beiden Universitäten unterzeichnet. Die Aktivitäten des Partnerschaftsabkommens entwickeln sich durch verschiedene gemeinsame Projekte und Forschungsvorhaben der Fakultäten ständig weiter.

Das akademische Jahr an der Universität ist in ein Wintersemester und ein Sommersemester unterteilt. Die Lehrveranstaltungen des Wintersemesters beginnen im September oder Oktober, die des Sommersemesters meist im April.

Das Studium ist in der Regel in ein Grund- und ein Hauptstudium gegliedert. Das Grundstudium dauert im allgemeinen vier Semester. Das Hauptstudium vermittelt vertiefende Fachkenntnisse und Spezialisierung.

Die Studenten der Universität Dortmund bilden die Studentenschaft. Das oberste schlußfassende Organ der Studentenschaft ist das Studentenparlament. Es wird von den Mitgliedern der Studentenschaft gewählt. Für die soziale Betreuung der Studierenden bestehen bei den Hochschulen Studentenwerke.

Die Gebäude der Universität befinden sich auf dem Campus Süd und Campus Nord. Die Gebäude der Universität werden durch eine H-Bahn (Hochbahn) verbunden. Die meisten Gebäude der Universität sind neu, sie wurden in den 70-er Jahren erbaut.

Uni Do verfügt über eine reiche Bibliothek. Jeder Fachbereich hat außerdem seine eigene wissenschaftliche Bibliothek. Es gibt an der Universität auch ein Hochschulrechenzentrum, Institut für Umweltschutz, Hochschuldidaktisches Zentrum für den Bereich Dortmund, Institut für Roboterforschung, Zentralstelle für Weiterbildung, Transferstelle der Universität Dortmund, Institut für Arbeitsphysiologie. Im Universitätsgelände werden zwei Mensen, fünf Cafeterien und eine Taverne betrieben.

Die Universität hat 11 Studentenwohnheime.

Das Studium an der Universität ist kostenlos. Die materielle Förderung der Studenten wird durch das BAföG (Bundesausbildungdförderungsgesetz) geregelt. Neben der BAföG-Förderung, die von der sozialen Situation des einzelnen Studierenden ausgeht, werden besonders begabte Studierende mit Stipendien gefördert.

Die Studiendauer an der Universität beträgt in der Regel 5 Jahre. Das Studium wird mit der Verteidigung einer Diplomarbeit abgeschlossen.


Fragen zum Text


  1. Wann wurde die Uni Do eröffnet?

  2. Was sind zentrale Organe der Universität?

  3. Welche Fachbereiche und Fakultäten gibt es an der Uni Do?

  4. Wie werden die Studienbewerber in die Uni aufgenommen?

  5. Wann war ein Partnerschaftsabkommen zwischen der Uni Do und der Rostower Universität unterzeichnet?

  6. Wann beginnen die Lehrveranstaltungen des Winter- und Sommersemesters?

  7. Wofür bestehen bei den Hochschulen der BRD die Studentenwerke?

  8. Wieviel Studentenwohnheime hat die Uni Do?

  9. Wie wird die materielle Förderung der Studenten geregelt?


9.13

Ein Mädchen und das Glück

Ein Mädchen zog aus, um das Glück zu suchen. Aber es machte dabei alles falsch. Als es sein Dorf hinter sich gelassen hatte, nahm es den Weg links statt den Weg rechts. Dann ging es das Tal hinab, statt auf den Berg zu steigen. Es sprang über den Zaun, statt unten durchzu­kriechen; es streichelte ein Schwein, statt ein Huhn zu füttern und eine seiner Federn mitzu­nehmen. Es watete durch den Fluß, statt sei­nem Lauf zu folgen. Dazu sang das Mädchen verschiedene Lieder, die es nicht einmal ganz auswendig wußte, statt vor sich hin zu spre­chen: Glück, mein Glück, rück näher ein Stück!

In einem Steinbruch hörte der Weg plötz­lich auf. Am Ende des Weges stand ein neues, rotes Damenfahrrad. Das Mädchen setzte sich darauf und fuhr nach Hause. Was wäre gescheh­en, wenn es den richtigen Weg gewählt hätte, wenn es rechts statt links gegangen wäre, wenn es auf den Berg gestiegen wäre, statt im Tal zu bleiben, wenn es unter dem Zaun durch­gekrochen wäre, statt darüber wegzuspringen, wenn es das Huhn gefüttert und eine seiner Fe­dern mitgenommen hätte, statt das Schwein zu streicheln, wenn es vor sich hin gesprochen hätte: Glück, mein Glück, rück näher ein Stück! Statt verschiedene Lieder zu singen, die es nicht einmal ganz auswendig wußte?

Nun, dann hätte das Mädchen eben kein Fahrrad gefunden und hätte mühsam zurück nach Hause laufen müssen, statt bequem mit dem Rad zu fahren!


Texterläuterungen:

der Zaun – забор

streicheln – гладить

die Feder – перо

waten – переходить в брод

rück näher ein Stück – приблизься немного


9.14


DEUTSCHLAND


Nach dem zweiten Weltkrieg und der Spaltung Deutschlands existierten auf dem deutschen Boden 2 selbständige Staaten: die BRD und die DDR - sowie Westberlin als eine freie Stadt mit besonderem Status.

Am dritten Oktober 1990 vereinigten sich beide deutschen Staaten und entwickelten sich jetzt als ein einheitlicher demokratischer Bundesstaat – die Bundesrepublik Deutschland (die BRD).

Die geographische Lage Deutschlands ist sehr günstig. Die BRD liegt in Mitteleuropa und grenzt im Osten an Polen und an die Tschechische Republik, im Süden an Österreich und an die Schweiz, im Westen an Frankreich, Belgien, Luxemburg und an die Niederlande. Im Norden grenzt die BRD an Dänemark. Im Norden bilden auch die Nordsee und die Ostsee die natürliche Grenze Deutschlands.

^ Das Klima. Deutschland gehört der kühlgemäßigten Zone an mit den durchschnittlichen Temperaturen im Januar zwischen +1,5 Grad C (Tiefland) und -6 Grad C (Gebirge) und im Juli zwischen +17 Grad C und +20 Grad C.

Deutschland hat ein Territorium von 356 000 Quadratkilometern. Auf diesem Territorium leben etwa 78 Millionen Einwohner. Das sind hauptsächlich Deutsche. Es gibt hier auch Sorben, Dänen und andere nationale Minderheiten. In der BRD leben zur Zeit fast 5 Millionen Ausländer. Das sind Gastarbeiter aus der Türkei, Italien, Jugoslawien, Griechenland usw.

^ Die deutschen Bundesländer. Die Bundesrepublik Deutschland besteht aus 16 Ländern (in Klammern die Hauptstädte): Baden-Württemberg (Stuttgart), Bayern (München), Berlin, Brandenburg (Potsdam), Bremen, Hamburg, Hessen (Wiesbaden), Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin), Niedersachsen (Hannover), Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf), Rheinland-Pfalz (Mainz), Saarland (Saarbrücken), Sachsen (Dresden), Sachsen-Anhalt (Magdeburg), Schleswig-Holstein (Kiel) und Thüringen (Erfurt). Berlin, Bremen und Hamburg sind Stadtstaaten.

^ Die Landschaften. Die deutschen Landschaften sind außerordentlich vielfältig und reizvoll. Niedrige und hohe Gebirgszüge wechseln mit Hochflächen, Stufenländern, Hügel-, Berg- und Seenlandschaften sowie weiten, offenen Ebenen. Von Norden nach Süden unterteilt sich Deutschland in vier verschiedene Landschaftstypen. Die nördlichste Landschaft ist das norddeutsche Tiefland. Weiter südlich folgt das Mittelgebirge. Ganz im Süden liegen die Alpen und das Alpenvorland. Der höchste Berg ist die Zugspitze (fast 3000 m hoch), der zweithöchste Berg ist der Watzmann (ungefähr 2700 m hoch). Durch Deutschland fließen viele Flüsse. Der längste Fluß ist der Rhein (rund 870 km in Deutschland). Er ist auch die wichtigste Wasserstraße für die europäische Binnenschiffahrt. Der zweitlängste Fluß in Deutschland ist die Elbe. Beide Flüsse fließen nach Norden und münden in die Nordsee. Die anderen großen Flüsse sind die Oder, der Donau und der Main. Die größte deutsche Insel ist Rügen, die zweitgrößte Fehmarn. Beide Inseln liegen im Norden. Der größte Binnensee ist der Bodensee.

Energiewirtschaft und Rohstoffe. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein rohstoffarmes Land. Bei der Versorgung mit Rohstoffen und Energie ist sie weitgehend auf Einfuhren angewiesen. Deutschland muß zwei Drittel der benötigten Primärenergie importieren. Auch bei mineralischen Rohstoffen ist die Abhängigkeit vom Ausland groß. Die deutschen Vorkommen an Eisenerz und Erdöl sind gering. Der Erdgasbedarf kann bis zu einem Viertel aus heimischen Quellen gedeckt werden. Die Lagerstätten von Steinkohle, Braunkohle und Salz sind dagegen reich und können noch für viele Jahrzehnte abgebaut werden.

Das industriell wichtigste Gebiet ist Nordrhein-Westfalen, das größte landwirtschaftliche Gebiet ist Bayern. In Deutschland sind folgende Industriezweige am stärksten entwickelt: die chemische Industrie, der Maschinenbau, der Fahrzeugbau, die elektronische, elektrotechnische Industrie, die Feinmechanik und Optik sowie die Leichtindustrie (Bekleidungsindustrie, Nahrungsmittelindustrie).

Geistig-kulturell hat Deutschland eine weltweite Bedeutung. Dieses Land hat einen großen Beitrag zur Entwicklung der Weltkultur und der Wissenschaft geleistet. Jeder gebildete Mensch kennt die Namen von Heinrich Heine, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Schiller, Ludwig van Beethoven, Erich Maria Remarque, Rudolf Diesel, Albert Einstein.


9.15.


Die Muße.


Wie verbringen verschiedene Menschen ihre Freizeit? Verschiedenartig.

Die Jugendliche.

Sie haben immer Vorteil, weil sie mehr Zeit haben. Im Sommer spielen sie Fußball, Volleyball, Basketball, fahren Rad. Bei dem wie im echten Sommer oft herrschenden Wetter fahren die Jugendliche aufs Land, zu den Flüßen, Seen, Teilchen. Im Winter laufen die Jugendliche Schi. Wenn die Jugendliche die nicht weit von ihrem Haus gebaute Eisbahn haben, so laufen sie auch Schlittschuh. Wenn es genug Schnee gibt, machen sie Schneeballschlachten.

Außerdem haben die junge Leute schon Hobbys: Sammeln, Sport usw. Manche haben die nicht sehr viel Zeit in Anspruch nehmenden Haustiere. Wie bekannt interessiert sich die Jugend für die unter allen modernen jungen Leuten in aller Welt verbreitete Musik. Sie besuchen Klubs, Diskos, Bars. In Diskos, in Klubs verkehren die Jugendliche mit den zu ihrem Alter gehörenden Menschen, plaudern, tanzen.

Viel öfter als Erwachsene gehen die Jugendliche ins Kino. Noch bummeln sie in Parks, kauen ihre Kaugummis, oder gehen einfach nach Hause, wo sie auf sie wartende Motorrädern oder Hausaufgaben haben.


9.16


ÖSTERREICH

Osterreich liegt im Herzen Europas. Es grenzt an 7 europäische Staaten: an die Bundesrepublik Deutschland und an die Tschechische Republik im Norden, an Ungarn im Osten, an Jugoslawien und Italien im Süden, an die Schweiz und Liechtenstein im Westen. Österreich ist fast doppelt so groß wie die Schweiz. Das Land umfaßt das Territorium von 84 000 km2 . Die Bevölkerungszahl beträgt 7,5 Millionen Menschen. Jeder dritte Österreicher lebt in einer Großstadt, jeder fünfte in Wien. Von den nationalen Minderheiten sind es Kroaten (29 000), Slowenen (24 000) und Ungarn (4 500). Die Staatssprache Österreichs ist Deutsch. Aber die deutsche Sprache in Österreich hat viele Besonderheiten, das sind vor allem die sogenannten „Austriazismen“.

Die Landschaft Österreichs ist unterschiedlich. Den größten Teil des Territoriums bestimmen die Alpen: in den Ostalpen liegt das ewige Eis, südlich der Donau erstreckt sich das hügelreiche Alpenvorland mit zahlreichen malerischen Burgen und Schlössern. Nördlich der Donau befindet sich waldreiche Gegend mit vielen Weinbergen. Der höchste Berg, heißt der Großglockner (797 m). Die wichtigsten Flüsse sind: die Donau, die Enna, die Salzach, der Inn.

Osterreich ist an Bodenschätzen reich. Hier gibt es große Vorkommen an Erdöl, Eisenerz und Kohle. Man gewinnt auch Kupfer, Silber, Zink, Magnesit und andere Bodenschätze.

Österreich ist eines der entwickeltsten Industrieländer Europas. Die wichtigsten Industriezweige sind Eisen- und Stahlindustrie, Maschinenbau, Bekleidungs- und Textilindustrie. Da Osterreich ein waldreiches Gebiet ist, nimmt die Waldwirtschaft verbunden mit einer großen Papierindustrie einen bedeutenden Platz ein.

Der größte Reichtum des Landes ist das gesunde Klima und die Bergluft, deshalb ist Österreich ein schöner Anziehungspunkt für viele Touristen aus aller Welt, die hierher kommen, um Sport zu treiben, die schöne Natur zu bewundern und zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Österreich hat eine lange und interessante Geschichte. Die Mark Österreich mit einer festen Staatsstruktur wird zum ersten Mal im 10. Jahrhundert erwähnt. Nach dem 1. Weltkrieg wurde Österreich in seinen heutigen Grenzen gegründet. Nach ihrer Befreiung im 2. Weltkrieg wurde in Österreich die demokratische Republik proklamiert. 1955 nahm Österreich das Gesetz über die Neutralität an und hält sich streng in seiner Außenpolitik an dieses Prinzip.

Österreich ist eine bürgerliche Bundesrepublik. Es besteht aus 9 Bundesländern: l.Wien; 2.Niederösterreich (Wien); 3.Oberösterreich (Linz); 4.Salzburg (Salzburg); 5.Tirol (Innsbruck); 6.Vorarlberg (Bregenz); 7.Kärnten (Klagenfurth); 8.Steiermark (Graz); 9.Burgenland (Eisenstadt). Die Bundesländer haben ihre eigenen Verfassungen, Parlamente (Landtage) und Regierungen. An der Spitze der Republik steht der Bundespräsident. Er wird auf 6 Jahre gewählt.

Geistig-kulturell hat Österreich eine weltweite Bedeutung. Österreich ist das Land der Musik. Mozart, Haydn, Beethoven, Franz Schubert und andere weltbekannte Komponisten lebten und wirkten in diesem Land. Österreich ist auch die Wiege der klassischen Operette (Strauß, Lehar, Suppe). Am Donauufer erklang erstmals der Wiener Walzer. Viele österreichische Dichter und Schriftsteller trugen zur Entwicklung der Weltliteratur bei (Rainer Maria Rilke, Stephan Zweig, Peter Rosegger und andere).

^ Die Hauptstadt Österreichs ist Wien. Diese schöne Stadt am rechten Ufer der Donau ist schon 2000 Jahre alt. Die Bevölkerungszahl beträgt 1,6 Millionen Einwohner. Seit 1356 ist Wien als eine Universitätsstadt bekannt.

Wien ist an Sehenswürdigkeiten reich. Dazu gehören die Wiener Nationalbibliothek; Albertina — eine der größten graphischen Sammlungen der Welt, das Schloß Belvedere, eines der schönsten Bauwerke Wiens; das Schloß Schönbrunnen — ein Märchen aus Stein und Blumen; der berühmte Naturpark Prater und viele andere.


9.17

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  • laboratornaya.bystrickaya.ru/prospekt-cennih-bumag-oao-ashinskij-metzavod-stranica-3.html
  • uchebnik.bystrickaya.ru/v-moskve-ne-viplatili-pensii-moskovskaya-regionalnaya-pressa-internet-smi.html
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  • universitet.bystrickaya.ru/tema-chleni-predlozheniya-metodicheskie-ukazaniya-po-vipolneniyu-domashnih-zadanij-i-drugih-vidov-samostoyatelnoj-raboti.html
  • uchebnik.bystrickaya.ru/v8-ispitaniya-gosudarstvennij-standart-rossijskoj-federacii-apparatura-raspredeleniya-i-upravleniya-nizkovoltnaya.html
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  • essay.bystrickaya.ru/element-2-gibkoe-upravlenie-russian-original-english-konferenciya-storon-konvencii-o-biologicheskom-raznoobrazii-shestoe-soveshanie.html
  • predmet.bystrickaya.ru/shestaya-vserossijskaya-konferenciya-predstavitelej-malih-predpriyatij-sekciya-1-stranica-6.html
  • predmet.bystrickaya.ru/shkolnie-godi-chudesnie-uroki-nachinayutsya-148.html
  • notebook.bystrickaya.ru/kafedra-fakulteskoj-hirurgicheskoj-stomatologii-i-implantologii-akademicheskij-kalendar-studenta-iii-kursa.html
  • esse.bystrickaya.ru/prvo-zaklyuchenie-chetvrta-lekciya.html
  • znanie.bystrickaya.ru/alyuminij-21-avtorskie-pedagogicheskie-tehnologii-priemi-i-sredstva-obucheniya-himii-v-shkole.html
  • composition.bystrickaya.ru/plan-raboti-ministerstva-obrazovaniya-moskovskoj-oblasti-na-ipolugodie-2012-g-yanvar-stranica-38.html
  • reading.bystrickaya.ru/metodicheskie-rekomendacii-po-organizacii-samostoyatelnoj-raboti-studentov-specialnosti-160302-raketnie-dvigateli.html
  • student.bystrickaya.ru/3-kodovie-edinici-vnutrennej-rechi-teoriya-ni-zhinkina-ob-osobih-kodah-vnutrennej-rechi.html
  • prepodavatel.bystrickaya.ru/temaz-gosudarstvo-glavnij-politicheskij-institut-tema-obshestvo-kak-sistema-ponyatie-obshestvo-strukturnie-elementi-obshestva.html
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